Diese 5 Getränke gelten als Migräne-Trigger – was bedeutet das für dich?

Migräne ist für viele Betroffene ein ständiger Begleiter. Doch hast du schon einmal darauf geachtet, ob bestimmte Getränke deine Kopfschmerzen verstärken oder sogar auslösen? Studien zeigen: Es gibt fünf Getränkegruppen, die besonders häufig im Zusammenhang mit Migräneattacken genannt werden.

1. Alkoholische Getränke – vor allem Rotwein und Sekt

Viele Betroffene berichten: Schon ein Glas Rotwein kann Kopfschmerzen provozieren. Woran liegt das? Wissenschaftliche Arbeiten diskutieren Substanzen wie Histamin und Tyramin, die im Wein enthalten sind. Auch Sekt wird häufig genannt. Interessant: Nicht jeder reagiert gleich stark – bei manchen tritt der Effekt regelmäßig auf, bei anderen nur gelegentlich.

Frage an dich: Hast du nach einem Glas Rotwein oder Sekt schon einmal Kopfschmerzen oder eine Attacke bemerkt?

2. Koffeinhaltige Getränke

Kaffee, Cola, Schwarztee – für viele gehören sie zum Alltag. Doch die Forschung weist darauf hin: Zu viel Koffein oder ein abrupter Entzug können Migräne auslösen. Schon ab einer Menge von mehr als 200 mg Koffein pro Tag(etwa zwei große Tassen Kaffee) steigt das Risiko, dass Migräne chronisch wird.

Wie sieht dein Koffeinkonsum aus – eher moderat oder eher hoch?

3. Energy Drinks

Energy Drinks enthalten nicht nur Koffein, sondern auch andere stimulierende Substanzen. Neuere Studien sehen sie als potenziellen Auslöser, besonders bei Jugendlichen und empfindlichen Personen.

Greifst du manchmal zu Energy Drinks – vielleicht in stressigen Phasen oder beim Sport?

4. Aspartamhaltige Getränke

Light-Limonaden und Diätgetränke enthalten oft den Süßstoff Aspartam. Einige Studien bringen ihn mit Migräneattacken in Verbindung – vor allem bei Menschen, die besonders sensibel reagieren.
Trinkst du regelmäßig Light-Getränke? Und hast du schon beobachtet, ob es dir danach schlechter geht?

5. Histaminreiche Getränke

Auch vergorene Fruchtsäfte oder bestimmte Weine können problematisch sein. Grund sind die enthaltenen biogenen Amine wie Histamin und Tyramin. Besonders Menschen mit einer erhöhten Sensibilität reagieren darauf.

Hast du schon einmal bemerkt, dass du auf vergorene Getränke oder bestimmte Säfte reagierst?


Was heißt das jetzt für dich?

Die Wissenschaft zeigt klar: Diese fünf Getränkegruppen tauchen immer wieder als mögliche Migräne-Trigger auf. Aber: Nicht jeder reagiert gleich. Manche Betroffene merken sofort einen Zusammenhang, andere gar nicht.

Der wichtigste Schritt: Führe ein Migräne-Tagebuch. So kannst du erkennen, ob bestimmte Getränke bei dir tatsächlich eine Rolle spielen. Denn die Auslöser sind individuell.


Frage zum Schluss: Welche dieser Getränke tauchen bei dir im Alltag auf – und könntest du dir vorstellen, sie probeweise wegzulassen, um herauszufinden, ob deine Migräne besser wird?